
HAARAUSFALL
Haarausfall führt sowohl bei Männern als auch bei Frauen häufig zu dermatologischen Konsultationen. Während Frauen primär über Haarverlust klagen, erkundigen sich Männer eher nach Möglichkeiten gegen Kahlheit. Dieser Trend ist besonders in den saisonalen Phasen verstärkten Haarausfalls – Frühling, Sommer und Herbst – zu beobachten, wohingegen die Nachfrage im Winter deutlich zurückgeht.
ARTEN VON HAARAUSFALL, DIE WIR BEHANDELN

Alopecia areata
Die Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) ist eine entzündliche Autoimmunerkrankung, die zu lokal begrenztem, meist kreisrundem Haarausfall führt. Typisch ist ein plötzlicher Beginn. Der Verlauf ist variabel und unvorhersehbar.

Diffuser weiblicher Haarausfall
Diffuser Haarausfall bei Frauen ist oft eine reversible Form des Haarausfalls. Da die Haarfollikel meist nicht dauerhaft zerstört, sondern nur in einer Ruhephase sind, können die Auswirkungen nach der Behebung der Ursache vollständig rückgängig gemacht werden.

Androgenetische Alopezie – erblich
Androgenetische oder erbliche Alopezie ist Haarausfall, der durch genetische Faktoren verursacht wird. Diese führen dazu, dass die Haarfollikel der Kopfhaut überempfindlich auf Dihydrotestosteron (DHT) reagieren, ein Abbauprodukt des Testosterons. Dies hat eine fortschreitende Miniaturisierung der Follikel zur Folge. Sie ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern und Frauen. Der Prozess beginnt oft schleichend nach der Pubertät, typischerweise ab dem 20. bis 30. Lebensjahr, kann aber bei Männern vereinzelt schon früher auftreten.

Postpartale oder physiologische Alopezie
Während der Schwangerschaft ist das Haar aufgrund des hohen Östrogen- und Progesteronspiegels oft kräftig und dicht. Nach der Geburt fällt das Haar durch den hormonellen Abfall manchmal vermehrt und meist am ganzen Kopf aus.

Seborrhoisches Ekzem oder Schuppen
Eine sehr häufige Form der seborrhoischen Dermatitis ist die Schuppenbildung auf der Kopfhaut, die nicht immer stark ausgeprägt ist und umgangssprachlich als „Schuppen“ bekannt ist. Sie wird oft als ästhetisch störend empfunden.
Die seborrhoische Dermatitis ist eine chronische Hauterkrankung, die vorwiegend Männer betrifft und typischerweise nach der Pubertät beginnt. Der Häufigkeitsgipfel liegt etwa im dritten Lebensjahrzehnt, kann aber auch später auftreten.

Schuppenflechte auf der Kopfhaut
Die Kopfhaut-Schuppenflechte ist eine Form der Psoriasis, die sich durch Schuppenbildung und Entzündungen äußert. Da es sich um eine chronische Erkrankung handelt, tritt sie meist in Schüben auf. Oft ist dies die erste Erscheinungsform der Erkrankung.
Unsere Dermatologin, Dr. Gloria Abad, erläutert die Ursachen des chronischen Effluviums, das Ihnen Sorgen bereitet, und zeigt auf, wie es von der androgenetischen Alopezie abgegrenzt werden kann.
ARTEN VON HAARBEHANDLUNGEN BEI BEDERMA
Wir bieten folgende individuelle Therapiekonzepte an:
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Aminosäure-Therapie: Gezielte Zufuhr essenzieller Bausteine für gesundes Haarwachstum.
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Mesotherapie & Haarinjektionen: Intensive Nährstoffversorgung direkt an der Haarwurzel. Dies reaktiviert Follikel in der Ruhephase (Telogenphase) und regt die erneute Haarproduktion an.
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Intrakapilläre Injektionen: Gezielte Mikroinjektionen zur Revitalisierung der Kopfhaut.
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Eigenbluttherapie (PRP): Einsatz von Wachstumsfaktoren zur Behandlung von Alopezie und postpartalem Haarausfall sowie zur Optimierung der Heilung nach einer Haartransplantation.
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Haartransplantation: Präzise Eigenhaartransplantation mittels modernster Einzelhaarentnahme.

HAARAUSFALL VORHER / NACHHER
Mit freundlicher Genehmigung von Dr. Gloria Abad








